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Liebe Denkmalenthusiasten und Haus-Haan-Fans!
Seit dem Newsletter #6 sind zwar nur drei Monate vergangen, aber die Sanierungsarbeiten gehen dank zahlreicher fleißiger Helfer, Unterstützer und Handwerker erfreulicherweise mit großen Schritten voran, so dass es bereits wieder über viel Interessantes zu berichten gibt.
Nachdem die Firma Oynak GmbH (Kleve) ihre Arbeiten an der zuvor von fleißigen Helfern gründlichst gesäuberten Fassade abgeschlossen hatte, konnten Mitglieder des Fördervereins unter der fachlichen Anleitung und mit der tatkräftigen Unterstützung von Malermeister Olaf Kallweit, Geschäftsführer der Therwall UG & Co. KG (Goch), die Fassade streichen.
Das vom Farbenfachmann Friedrich Schmuck (Dinslaken) erarbeitete und mit Mareike Tebbe vom Denkmalamt der Stadt Kalkar abgestimmte Farben-konzept konnte - trotz entbehrlicher Herausforder- ungen durch die Hitze - zügig realisiert werden. Während dieser Arbeiten beendeten Mitarbeiter der Lippes Bedachungen GmbH (Kalkar) die Blecharbeiten an den Flachdächern, so dass die Firma Gerüstbau Peters (Bedburg-Hau) Mitte Juli - nach über einem Jahr Standzeit - das Gerüst abbauen konnte. Seither strahlt die Fassade in ihren historischen Farben mit der sie umgebenden Niederrhein-Landschaft um die Wette. Ein Besuch lohnt sich seither umso mehr!
Ende Mai wurde die originale Holztreppe in chirurgischer Präzisionsarbeit liebevoll ausgebaut, da sie bis zum Jahresende aufwändig saniert und wieder eingebaut werden soll. Ebenfalls viel Fingerspitzengefühl war bei der Installation der Dämmung der Kellerdecken gefragt, die zukünftig nahezu unsichtbar die früher oft negativ wahrgenommene Fußkälte der darüber liegenden beheizten Wohnräume verhindern wird.
Am 10. Juni fand die erfreulich gut besuchte roadshow der Sponsoren Dziuba Dämm-technik GmbH (Südlohn) und Knauf Insulation GmbH (Simbach am Inn) statt, während der das effiziente und rein mineralische Dämmmaterial supafil® in die Luftschicht des doppelschaligen Mauerwerks eingeblasen wurde.
Erfreulicherweise ergaben sich im direkten Anschluss an die öffentlichkeitswirksame Aktion weitere konkrete Anfragen.
Die Colortech GmbH (Bedburg-Hau) hat alle Türschilde der historischen Türdrücker-Garnituren, die bei einem Fachhändler erworben werden konnten, in einem mit Farbenfachmann und Denkmalamt abgestimmten Schwarz pulverbeschichtet, so dass auch die derzeit in Aufarbeitung befindlichen Innentüren demnächst wieder in bauzeittypischen Farbkombinationen erstrahlen werden.
Zwar war die Installation der 12 mm dünnen Rohrleitungen der Flächenheizungen (Hersteller VIEGA) zeitaufwändig - im Dachgeschoss und Obergeschoss in Noppenbahnen auf dem Fußboden und im Erdgeschoss an den Wandflächen montiert -, dafür werden sie aber zukünftig unter dem durch die Gebr. Gründemann GmbH (Kleve) verlegten Estrich bzw. unter dem demnächst einzubauenden Wandputz unsichtbar für wohlige Wärme in Haus Haan sorgen. Die historischen gusseisernen Heizkörper sind bereits entlackt und werden zukünftig das Erscheinungsbild der Innenräume abrunden.
Unser Förderverein, ohne den die Sanierung in dieser Art und Weise nicht möglich wäre, freut sich über weitere Unterstützer und / oder aktive Mitglieder. Ob Finanzmittel, Materialien, Dienstleistungen oder tatkräftige Unterstützung bei Recherche, Bau oder Marketing - jeder ist herzlich eingeladen, etwas beizutragen. Aufgrund seiner Gemeinnützigkeit ist der Verein berechtigt, steuerabzugsfähige Zuwendungsbescheinigungen („Spendenquittungen“) auszustellen. Sprechen Sie uns gerne an. Dem Förderverein ist es z.B. zu verdanken, dass zukünftig in Haus Haan ein fast einhundert Jahre altes Original der „Gipfelleistung der Fernsprechtechnik“ bestaunt oder sogar wieder genutzt werden kann.
Am Tag des offenen Denkmals 2026 (13.9.) sowie während der Veranstaltung Kulturpfad Kalkar 2026 (26. + 27.9.) organisiert der Förderverein Haus Haan e.V. eine eindrucksvolle Fotoausstellung zu anderen bedeutenden Gebäuden aus der Epoche Neues Bauen, die vom BAUHAUS beeinflusst wurde.

Und auch die Vorbereitungen dieser Veranstaltungen wären ohne die fleißige Unterstützung engagierter und begeisterter Mitglieder, wie hier Helga Diekhöfer bei der Motivauswahl, nicht möglich. Gleiches gilt auch für die zahlreichen fleißigen Helfer und Handwerker, wie hier Krzyszof, Dawid und Hubert sowie ein Besucher - in Schwarz gekleidet.
Wer Originale (Mobiliar u./o. Hausrat) aus den 1930er Jahren hat und selbst keine Verwendung mehr dafür hat, darf sich gerne bei uns melden.
Wir würden uns freuen, Sie zu einer der nächsten Veranstaltungen in Haus Haan begrüßen zu dürfen!
Weitere Infos finden Sie im Internet sowie auf Facebook und Instagram!
Lutz Kühnen
(Vorsitzender)